Glückskerzen

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Heute komme ich mit einer nachgemachten Idee, wie man sich seine eigenen Glücksteelichte herstellen kann. Im Blog von undiversell habe ich mich von der dort vorgestellten Silvesterdekoration inspirieren lassen. Ich habe einige Nachmittage lang getüftelt, bis ich den Dreh so richtig raus hatte. Aber jetzt klappt es.

Ich habe mir auf einem Blatt Papier Kreise mit einem Durchmesser von 3,5 cm gezeichnet. Man kann dafür ein Teelicht als Schablone verwenden. Die Kreise kann man nun unterschiedlich gestalten: Man kann z.B. kleine Botschaften darin verstecken oder mit Glitter verzieren oder man stattet seine Kinder mit Buntstiften aus und lässt sich einfach überraschen. Ich habe comicartige Glücksymbole mit Acrylfarbe auf die Kreise gezaubert. Nach dem Trocknen der Farben habe ich die Kreise ausgeschnitten. Da bei mir die Teelichtschablone zur Anwendung kam, musste ich die Kreise etwas kleiner schneiden. Unterm Strich sieht das etwas ungeschickt aus. Beim nächsten mal, werde ich das noch etwas ordentlicher machen. Zum Schluss müssen die kleinen Papierscheiben in die Hülse des Teelichts unter den Wachskörper gelegt werden.

An dieser Stelle müssen noch einige Worte zur Teelicht-Warenkunde geschrieben werden. Der Docht der Teelichte wird von einer kleinen Metallscheibe gehalten, welche später unsere kleine Glücksbotschaft überdeckt. Das ist ärgerlich, es sei denn, man lässt die Mitte des Kreises frei. Dabei verschenkt man allerdings kostbaren Platz.

Im Blog von happyhealthyme habe ich den entscheidenden Tipp gefunden. Kurz gesagt: Es gibt zweierlei Arten von Teelichten. Ihr solltet schon beim Kauf darauf achten, dass der Docht nur lose im Wachskörper steckt und nicht etwa mit der Kerze „verklebt“ ist. Im Fall des losen Dochtes, kann man den Wachskörper vom Docht trennen, die fertig gestaltete Papierscheibe mit einer spitzen Schere mit einem kleinen Loch versehen, auf den Docht fädeln, den Wachskörper wieder zurück auf den Docht stecken und fertig.

Ich habe versucht, Worte wie „einfach“ oder „schnell“ zu vermeiden. Man braucht für die Glücksteelichte wirklich etwas Geduld und Geschick. Aber die Ahs und Ohs bei der nächsten Feier sind unbezahlbar.

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