Schnelle Brotpizzen nach einem Gartentag

Meine Güte! Ich bin noch keine 40 Jahre. Aber Job, Familie, Haus und Garten nehmen mich doch sehr in Anspruch. Früher hat es mir nichts ausgemacht, nach einem arbeitsreichen Tag im Garten auch noch ein drei Gänge Menü zu zaubern. Heute schleppe ich mich in die Küche und finde keine Motivation zum kochen. Aber einfach nur schnöde Butterbrote? Zu langweilig. An solchen Tagen helfen mir einige Fertigprodukte, die ich mir für solche Gelegenheiten vorrätig halte.

Im folgenden Rezept werden Markenprodukte genannt, weil ich sie gerade im Kühlschrank hatte. Wer es mit Alternativprodukten abwandeln möchte, kann das gerne tun und mir seine Ergebnisse in die Kommentare posten.

Zweierlei überbackene Brote oder auch Brotpizzen für 2 Personen

Zuerst die exotische Variante:

  • 2 große Scheiben Graubrot IMG_1886
  • 1/2 Becher Brunch „Indian Curry“
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 1/2 Dose Ananas in Stücke
  • 2 Scheiben Gouda, mittelalt

Die Brotscheiben mit Brunch bestreichen und anschließend mit Kochschinken, Ananasstücken und Gouda belegen. 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen (200 Grad, Umluft) überbacken.

Die zweite Variante ist etwas frischer:

  • 2 große Scheiben GraubrotIMG_1885
  • 1/2 Becher Frischkäsezubereitung Buko „Tapas“
  • 1/2 Becher Creme fraiche
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 150 g Tomaten
  • 2 Scheiben Gouda, mittelalt

Frischkäse und Creme fraiche vermischen (Frischkäse allein trocknet zu sehr aus; wahrscheinlich bleibt etwas übrig.) Die Brote mit der Mischung bestreichen und mit Kochschinken, Tomaten und Käse belegen. Ebenfalls bei 200 Grad Umluft für 15-20 Minuten überbacken.

Frühjahrsputz im Garten

Nach den ersten spätwinterlichen Streifzügen durch meinen Garten, stellte ich fest, dass Frost und Wühlmäuse verheerende Schäden angerichtet haben! Ärgerlich zwar, denn ich erinnere mich bei jeder einzelnen Pflanze daran, wie sich die Arbeit in den Knochen angefühlt hat. Aber ich nehme es sportlich. „Platz für Neues!“ sage ich mir und fahre hochmotiviert zum Gartencenter.

Dabei mache ich jedes Jahr den gleichen Fehler. Ich setze meine Pflanzen zu dicht. Ein typischer Anfängerfehler, aus dem ich nach 6 Jahren gärtnern langsam gelernt haben sollte. Ich sollte die Lücken einfach frei lassen, um den übrig gebliebenen Pflanzen etwas Platz zu gönnen. Doch dann stehe ich im Gartencenter und die Augen sind wie immer größer als das Beet.

Zeit für meinen Mann und seinen Spaten. „Schatz“ sage ich mit meinem schönsten Augenaufschlag. „Ja?!“ antwortet er mit schmerzverzerrtem Gesicht, wohlwissend, was ihm bei dieser Anrede blüht. „Wir müssen die Beete vergrößern!“ „So, so. Müssen WIR das?“ fragt er mich streng. Am nächstbesten Freitag nimmt er doch einen halben Tag frei und sticht mir bereitwillig den Rasen aus. So wie ich es ihm voher abgesteckt habe.

Bei dem Gedanken an die schwindende Rasenfläche, erhasche ich manchmal ein verschmitztes Lächeln auf seinem Gesicht. Rasenmähen ist sein Job und Unkraut jäten meiner!

Kleine Kreativpause

Wer kennt das nicht? Im Winter lauern die Grippeviren überall. Millionenfach warten sie nur darauf, irgendein ein Schlupfloch in unserem Immunsystem zu finden. Gnadenlos und mit schier heimtückischer Penetranz greifen Sie uns an, bis wir irgendwann freiwillig das Sofa aufsuchen. Lebt man mit einem Kleinkind zusammen, freuen sich die Viren sogar über ein Zirkeltraining. Ist das Kind wieder fit – was immer wieder erstaunlich schnell geht – liegt die Mama flach und danach der Papa. Wochenlang!

Dazwischen habe ich noch zwei Geburtstagsfeiern ausgerichtet, eine Kernsanierung beim Zahnarzt überstanden und Karneval gefeiert, was hier im Rheinland für „Der Alltag kommt komplett zum Erliegen“ steht.

Meine Kreativität war auf dem Nullpunkt angelangt. Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Aber ich brauche im Alltag immer wieder mal ein paar Mußestunden, um kreativ zu sein. Wenn ich von der einen Ausnahmesituation in die nächste gerate, auf die ich nur noch hechelnd reagieren kann, da will mir in der Küche nichts gelingen. Und von der Stricknadel gleiten mir auch nur Werke, die zum Aufribbeln verdammt sind. Das Wetter lässt es auch noch nicht zu, dass ich mich zum Ausgleich im Garten austobe.

Aber jetzt! Der Frühling naht! Unsere Immunsysteme sollten sich nun allen Mutationen der Grippeviren angepasst haben. Im Garten rufen die ersten Frühblüher. Die Frühlingsküche wartet mit neuen erprobungswürdigen Rezepten auf. Und die Stricknadeln? Hm. Socken, Mützen & Co. will ich gerade jetzt im Frühling nicht sehen. Allerdings werden in unserem Freundeskreis gleich drei Babys erwartet. Oh, ja! Ich spüre schon, wie es mir in den Fingern kribbelt. Und meine lieben Leser bekommen bald wieder Lesestoff von mir.

Ein feiner Vorspeisensalat für Gäste am Abend

Da ich im Moment krank geschrieben bin, fein ausgehen am Wochenende somit ausgefallen ist, durfte das Abendessen am Samstag etwas außergewöhnlicher sein. Mein Mann war einkaufen und hat einige Zutaten mitgebracht, die nicht auf dem Alltags-Einkaufszettel standen. Erstmal habe ich ihn ungläubig angeguckt. „Was soll ich daraus machen?“ Aber das war bald klar.

Gemeinsam mit meinen zwei patenten Küchenhilfen haben wir Lauwarme Thymian-Speckpilze im Wildkräuterbeet mit Honig-Senf-Dressing gezaubert. Die angegebenen Mengen reichen als Vorspeise für 6-8 Personen. Wir haben den Salat unter uns 3 aufgeteilt und mit geröstetem Vollkorntoast als 1-Gang-Menü genossen.

Wir haben 200 g Wildkräuter (Das war eine fertige Schnittsalatmischung aus dem Supermarkt mit Ruccola, Feldsalat, Blattspinat, Sauerampfer….) gewaschen und gut getrocknet auf großen Tellern verteilt. Außerdem haben wir 300 g geviertelte Cocktailtomaten darüber gegeben. In einer Pfanne haben wir 100 g fein gewürfelten Bacon kross angebraten und später noch 2 fein gewürfelte Zwiebeln dazu gegeben und glasig gedünstet. Speck und Zwiebeln haben wir direkt aus der Pfanne über dem Salat verteilt. Nun wurden 400 g braune Champignons in dünne Scheiben geschnitten und in der Pfanne goldgelb gebraten. Leicht salzen und zum Schluss mit 1/2 TL getrocknetem Thymian bestreuen. Die Pilze werden noch lauwarm über dem Salat verteilt.

Zum Schluss wird das Honig-Senf-Dressing hergestellt. In einem fest verschlossenen Glas hält es sich ca. 2 Wochen im Kühlschrank, deshalb mache ich das Dressing immer auf Vorrat. Auch die angegebenen Mengen sind entsprechend großzügig bemessen. Ich verwende einen Dressingshaker mit Messskala. Darin werden 50 ml flüssiger Honig, 50 ml Dijon-Senf, 30 ml Salatcreme (leichte Variante von Mayonnaise) und 50 ml Wasser abgemessen und kräftig geschüttelt. Von dem Dressing werden 1-2 EL pro Portion über dem Salat verteilt.

Guten Appetit.

Die Druckversion ist jetzt bei Chefkoch freigeschaltet.

Unser Star in der Kinderküche

Wenn ich Freitag nachmittags vor meinem Einkaufszettel sitze, spielt sich Woche für Woche der gleiche Dialog ab. „Was soll ich nur kochen?“ „ERBSEN UND MÖHRCHEN!!!“ brüllt der Nachwuchs aus der hintersten Ecke des Hauses. „Schon wieder?“ frage ich ungläubig „Das hatten wir doch erst letztes Wochenende….“ „Ja, Mama, das ist schon sooooo lange her!“ Ihr denkt, ich habe ein außergewöhnliches Kind? Ich denke das auch! Welches Kind reißt sich denn so sehr um diesen alten Gemüseklassiker?

Trotzdem müssen es schon einige Varianten sein, damit auch wir Erwachsenen bei der Fahne bleiben. Einzige Bedingung: Das Gemüse darf nicht aus der Konserve kommen. Die Karotten sind immer frisch gekocht (in Küchenpapier oder einer perforierten Folie eingewickelt halten sie sich einige Wochen im Gemüsefach) und die Erbsen kommen entweder frisch aus dem Garten (das reicht bei uns für genau eine Mahlzeit im Jahr) oder aus dem Tiefkühlfach. Alles andere fällt bei meinen Gourmets gnadenlos durch!

Heute stelle ich Euch also meine Winterkartoffelsuppe mit Erbsen und Möhrchen vor (4 große Portionen)

Man schält und würfelt 10 mittelgroße, vorwiegend festkochende Kartoffeln, 3 Zwiebeln und 3 Karotten. Diese werden in einem Suppentopf mit 1 EL Öl angedünstet, wobei das Gemüse etwas gebräunt werden darf. Mit 1 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe oder Salzwasser angießen. Zugedeckt bei kleiner Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Zum Schluss der Garzeit werden 250 g Feine Erbsen (Tiefkühlware) sowie 100 g Schmelzkäse hinzu gefügt. Die TK-Erbsen sind bereits vorgegart und sollen in der Suppe nur aufkochen. Damit ist sicher gestellt, dass sie alle aufgetaut sind.

Die Vegetarier sind an dieser Stelle schon fertig. Wer eine Fleischbeilage wünscht, kann den Eintopf mit warmen Wiener Würstchen servieren. Wir mögen es allerdings nicht, wenn die Würstchen allzu lang in der Suppe schwimmen, weil sie dort sehr schnell den Geschmack verlieren. Ich schneide 200 g Würstchen oder wie im Beitragsfoto 200 g Leberkäse in mundgerechte Stücke und brate sie in der Pfanne leicht an. So kann sich jeder nach Geschmack bedienen.

Ein schneller, aber gehaltvoller Eintopf, der bei uns zu Hause gern nach einem langen Winterspaziergang, einem Rodelvormittag oder nach getaner Arbeit am Kaminholz gegessen wird.

Die Druckversion des Rezeptes gibt es hier.

Glückskerzen

Heute komme ich mit einer nachgemachten Idee, wie man sich seine eigenen Glücksteelichte herstellen kann. Im Blog von undiversell habe ich mich von der dort vorgestellten Silvesterdekoration inspirieren lassen. Ich habe einige Nachmittage lang getüftelt, bis ich den Dreh so richtig raus hatte. Aber jetzt klappt es.

Ich habe mir auf einem Blatt Papier Kreise mit einem Durchmesser von 3,5 cm gezeichnet. Man kann dafür ein Teelicht als Schablone verwenden. Die Kreise kann man nun unterschiedlich gestalten: Man kann z.B. kleine Botschaften darin verstecken oder mit Glitter verzieren oder man stattet seine Kinder mit Buntstiften aus und lässt sich einfach überraschen. Ich habe comicartige Glücksymbole mit Acrylfarbe auf die Kreise gezaubert. Nach dem Trocknen der Farben habe ich die Kreise ausgeschnitten. Da bei mir die Teelichtschablone zur Anwendung kam, musste ich die Kreise etwas kleiner schneiden. Unterm Strich sieht das etwas ungeschickt aus. Beim nächsten mal, werde ich das noch etwas ordentlicher machen. Zum Schluss müssen die kleinen Papierscheiben in die Hülse des Teelichts unter den Wachskörper gelegt werden.

An dieser Stelle müssen noch einige Worte zur Teelicht-Warenkunde geschrieben werden. Der Docht der Teelichte wird von einer kleinen Metallscheibe gehalten, welche später unsere kleine Glücksbotschaft überdeckt. Das ist ärgerlich, es sei denn, man lässt die Mitte des Kreises frei. Dabei verschenkt man allerdings kostbaren Platz.

Im Blog von happyhealthyme habe ich den entscheidenden Tipp gefunden. Kurz gesagt: Es gibt zweierlei Arten von Teelichten. Ihr solltet schon beim Kauf darauf achten, dass der Docht nur lose im Wachskörper steckt und nicht etwa mit der Kerze „verklebt“ ist. Im Fall des losen Dochtes, kann man den Wachskörper vom Docht trennen, die fertig gestaltete Papierscheibe mit einer spitzen Schere mit einem kleinen Loch versehen, auf den Docht fädeln, den Wachskörper wieder zurück auf den Docht stecken und fertig.

Ich habe versucht, Worte wie „einfach“ oder „schnell“ zu vermeiden. Man braucht für die Glücksteelichte wirklich etwas Geduld und Geschick. Aber die Ahs und Ohs bei der nächsten Feier sind unbezahlbar.

Mann kocht! Currywurst mit Pommes frites und Gartensalat

„Schatz, heute koche ich!“ Mit diesem Satz wurde ich heute nach dem Frühstück aus der Küche verbannt. Es brutzelte, zischte und klapperte. Stuuuuuundenlang. Heute Abend wurden wir zu Tisch gebeten. Es gab Currywurst mit Pommes frites an buntem Gartensalat – komplett selbst gemacht. Genial!

Ich konnte meinem Göttergatten, der sich als echtes Kochtalent entpuppte, die Kochanleitung abluchsen.

Currysauce (4 Port.)

2 Zwiebeln gewürfelt, 1 Apfel geschält, entkernt und in kleine Stückchen geschnitten und 2 gepresste Knoblauchzehen bei mittlerer Hitze in 1 EL Öl andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. 1 EL braunen Zucker hinzufügen und karamellisieren lassen. Keine Angst, wenn der Zucker anklebt, der löst sich später wieder. Dann kommt die Gewürzmischung: je 1/2 TL Salz, Curry, Kurkuma, Paprikapulver (Mild oder Scharf, je nach Geschmack. Bei uns war es die scharfe Variante). Außerdem 5 Nelken, 1 Zimtstange, 1 Chili und 1 Lorbeerblatt in einem Teefilter verpackt, damit es später wieder entfernt werden kann. Alles mit einer Packung passierter Tomaten ablöschen und etwa 20 Minuten bei kleinster Hitze köcheln lassen. Zudecken. Es spritzt ordentlich. Zum Schluss wird der Teefilter mit den Gewürzen heraus gefischt und alles wird gut püriert.

Die Sauce kann sofort zur in Scheiben geschnittenen Bratwurst gegessen werden oder wird schon am Vortag vorbereitet.

Pommes frites (3 Port.) für alle, die keine Fritteuse haben

10 Kartoffeln, geschält und in Stifte geschnitten, werden portionsweise in einer Pfanne mit Öl bedeckt und goldbraun frittiert. Auf ein Küchenkrepp legen, damit überschüssiges Öl aufgenommen wird und kräftig salzen.

Meine fettärmere Variante schmeckt aber auch: Die vorbereiteten Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit Öl beträufeln und kräftig salzen. 1 Knoblauchzehe, gepresst und 10 frische Salbeiblätter (oder 1 TL getrocknet und gerebelt) über die Kartoffeln geben. Im Backofen bei 200 Grad 15-20 Minuten goldbraun backen.

Gartensalat (3 Port.)

3 Tomaten, 1/2 Gurke, 1 Paprikaschote, 1/2 Feta in gleich große Stücke schneiden. Die Zutaten für das Dressing (1/2 TL Salz, 1 Prise Zucker, 1 knappen EL Weißweinessig, 1 guten EL Olivenöl) direkt in die Salatschüssel geben und gut umrühren.

 

Geliebte Pearlslipper – Jetzt als Anleitung

Als ich vor Kurzem meine kuscheligen Sofaschuhe „Pearlslipper“ vorgestellt habe, war ich überwältigt von den lieben Kommentaren und Likes. Und erst die Anfragen, ob es denn vielleicht eine Anleitung dazu gibt…. Nun, ich habe hin und her überlegt. Schließlich hatte ich die bestehende Anleitung für die Side Steps von Drops Design als Grundlage verwendet.

Aber ich denke, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass ich mir die Technik und die Maße bei den Drops Designern abgeschaut habe, es sich somit um eine Variante der Side Steps handelt, wird mir die Wahrung der Urheberrechte gerade so noch gelingen. Die Materialauswahl und das Muster habe ich verändert, sodass meine Schuhe auch einen neuen Namen bekommen haben. Ich nenne sie aufgrund des verwendeten Perlmusters „Pearlslipper“.

Hier nun die Anleitung für die Pearlslipper 

  • Größen: 35/37 – 38/40 – 41/43
  • Wolle: 100 g – 100 g – 150 g Drops Nepal in dunkelgrau und ein Rest (ca. 10 g) Drops Flora in rosa
  • Nadeln: 6 mm, Rundstricknadeln 40 oder 60 cm
  • Für die Kordel: Strickliesel
  • Seitenteile im Perlmuster: 1 rechts, 1 links…. In der Rückreihe werden die Maschen entgegen dem vorhandenen Maschenbild gearbeitet. Also: Erscheint eine rechte Masche, wird eine linke gestrickt. Auf eine vorhandene Linksmasche wird eine rechte Masche gearbeitet.
  • Sohle glatt rechts: In der Hinreihe rechte Maschen, in der Rückreihe Linksmaschen.

Die Arbeit wird doppelfädig in Hin- und Rückrunden mit Drops Nepal gestrickt. Dafür werden 23 Maschen angeschlagen. Bitte einen langen Faden von ca. 25 cm übrig lassen, welcher zum zusammen nähen benötigt wird.

Die erste Reihe (Hinreihe) wird im Perlmuster gearbeitet. So wird das Aufrollen der Anschlagkante verhindert. Ab der zweiten Reihe (Rückreihe) wird die Arbeit unterteilt: 8 Maschen im Perlmuster, 7 Maschen glatt rechts (Wir befinden uns in der Rückrunde; also Linksmaschen), 8 Maschen im Perlmuster. Diese Arbeit so fortsetzen, bis  die folgenden Höhen erreicht wurden:

  • Größe 35/37: 17,5 cm
  • Größe 38/40: 19,5 cm
  • Größe 41/43: 21,5 cm

Ab der nächsten Hinrunde wird die  Fußspitze gearbeitet:

  • 1. Masche rechts abheben, 2 Maschen links zusammen stricken, 2 Maschen rechts zusammen stricken, 2 Maschen links zusammen stricken. Ergibt 4 Maschen im Perlmuster für das Seitenteil.
  • 4 x je 2 Maschen rechts zusammen stricken. Ergibt 4 Maschen glatt rechts für die Sohle
  • 2 Maschen links zusammen stricken, 2 Maschen rechts zusammen stricken, 2 Maschen links zusammen stricken, 2 Maschen rechts zusammen stricken. Ergibt 4 Maschen im Perlmuster für das zweite Seitenteil.
  • 3 Reihen im Muster arbeiten: 4 Maschen Perlmuster, 4 Maschen glatt rechts, 4 Maschen Perlmuster.
  • In der nächsten Runde 3 Maschen im Perlmuster, 2 Maschen links zusammen stricken, 2 Maschen rechts, 2 links zusammen stricken, 3 Maschen im Perlmuster -> 10 Maschen gesamt.
  • 1 Rückrunde im Muster stricken: 4 Maschen Perlmuster, 2 Maschen links, 4 Maschen Perlmuster
  • Letzte Runde: 2 Maschen rechts zusammen, 2 Maschen links zusammen, 2 Maschen rechts zusammen, 2 Maschen links zusammen, 2 Maschen rechts zusammen -> 5 Maschen gesamt.

Den Faden mit einer Restlänge von 25 cm abschneiden, durch die verbleibenden Maschen fädeln und zusammen ziehen. Die beiden Außenkanten aufeinander legen und zu etwa 1/3 der Gesamtlänge mit dem Matratzenstich zusammen nähen. Die Anschlagkante doppelt legen und ebenfalls mit dem Matratzenstich zusammen nähen.

Die Drops Designer haben zum besseren Verständnis ein Video erstellt, aus dem das Zusammennähen der Schuhe sehr gut ersichtlich wird. Deshalb möchte ich hier auf weitere Erklärungen verzichten.

Meine Pearlslipper erhalten abschließend noch eine hübsche Kordel. Dieses kleine Detail macht die Schuhe zu einem liebevollen Hingucker. Dazu erstelle ich aus einem Garnrest von Drops Flora eine etwa 50 cm lange Kordel auf der Strickliesl. Diese ziehe ich durch die etwas lockeren Maschen an der Fußöffnung.

Den zweiten Schuh genauso arbeiten.

Viel Spaß beim Nacharbeiten und lasst Euch bitte nicht von der langen Anleitung erschlagen. Ich habe schließlich keinerlei Abkürzungen verwendet und zumeist Reihe für Reihe beschrieben. Wer das System einmal durchschaut hat, kann die Schuhe blitzschnell nacharbeiten.

Vielen Dank an meine beiden Fußmodells, die sich über ihr Adventsgeschenk sehr gefreut haben. 😃

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