Der Duft des Sommers

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Nach diesem tollen Frühjahr scheint es mir, dass in meinem Garten einfach alles ein wenig üppiger gedeiht als sonst. Jetzt ist es an der Zeit, sich den Kräutern zu widmen.

Meine Kräuter wachsen schier überall. Im Blumenkasten zwischen Geranien und Goldzweizahn wachsen Rosmarin, Salbei und Oregano. Der grüne „Tuff“ in der Mitte verleiht der Bepflanzung Struktur und wirkt beruhigend. Der Thymian wächst bei mir im Eingangsbereich des Gartens zwischen Rosen und Lavendel. Mit dieser Duftmischung werden meine Gäste begrüßt. Sie ist für mich der Inbegriff von Sommer!

Um mir den Sommer möglichst lange zu bewahren, ernte und trockne ich die Kräuter ab Mitte Juni. Früher habe ich mir die Mühe gemacht alle Sorten einzeln zu verarbeiten, um sie später im Kochtopf wieder zu mischen.

Seit Jahren hat es sich bewährt, die Kräuter sozusagen im vorbeigehen zu ernten. Immer nur kleine Sträußchen und auch nur die zarten Spitzen. So sehen die Pflanzen immer noch gut aus und werden zu neuem Wachstum angeregt. Sie werden gewaschen und auf einem Küchenpapier liegend in der Fensterbank getrocknet. Gegen das Sonnenlicht decke ich die Kräuter mit einer weiteren Lage Küchenpapier ab.

Fertig getrocknete Kräuter kommen mit ganzem Blatt und Stiel in ein Konservenglas. Ist das Glas voll, werden alle Kräuter in der Küchenmaschine zerkleinert. Heraus kommt eine duftende Kräutermischung aus Thymian, Salbei, Rosmarin und Oregano. Sie passen zu allem Kurzgebratenen, Soßen, Marinaden und Dips. Die fertige Mischung erspart mir in der Küche einige Handgriffe. Es macht schließlich einen Unterschied, ob man immer wieder 4 Gläser auf und zu schraubt oder nur eins.

6 comments on “Der Duft des Sommers”

  1. Die Kräuter mit der Küchenmaschine zu zerkleinern finde ich eine tolle Idee. Ich bewahre Kräuter immer im Ganzen in einem Glas auf und zerstoße sie kurz bevor ich sie brauche im Mörser. Wenn man sie vorher schon kleinmacht, brauchen sie bestimmt auch weniger Platz im Glas! Danke für die Anregung 🙂

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    1. Ich bewahre sie auch recht lange im Ganzen im Glas auf. So nehmen die Kräuter ein großes Volumen ein. Im Laufe eines Sommers komme ich bestimmt auf 5-6 große Gläser. Sobald sich ein Glas leert, nehme ich mir das nächste vor. Zerkleinere alles in der Küchenmaschine und habe wieder „frische“ getrocknete Kräuter im Vorratsglas.

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