So liebe ich Fischstäbchen

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Kinder mögen Fisch! Aber nur, wenn er in normgerechte Blöcke gehackt, unter Zentimeter dicker Panade versteckt ist und von einem Käpt’n, der von der Packung lächelt, serviert wird?

In der Tat weckt der Gedanke an Fischstäbchen in mir eine wohlige Kindheitserinnerung. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass ich auf diese Weise zum Spinat essen animiert werden sollte. Wenn ich meinem Nachwuchs heute Kartoffeln mit Spinat und Fischstäbchen serviere, ernte ich allenfalls ein gelangweiltes Naserümpfen. Und ich muss feststellen, dass die knusprig panierten Fischstäbchen mit ihrem weichen Inneren auch bei mir schon längst entzaubert sind.

Ich greife bei diesem Gericht immer noch auf fertige Packungen zurück. Wir sind beide berufstätig. Da muss es oft schnell gehen. Ich kaufe die Tiefkühlprodukte auf Vorrat und kann spontan reagieren, wenn plötzlich alle hungrig nach Hause kommen. Der Fischhändler, der bei uns leider nicht um die Ecke ist, bietet natürlich eine ganz andere Qualität, die wir uns so oft es geht gönnen. Aber heute geht es um die schnelle und praktische Küche für Familien mit einem engen Zeitplan.

Ich verwende unbehandeltes Lachsfilet. Das gibt es in jedem Supermarkt. Ich lasse es kurz (10-15 Minuten) antauen, sodass ich es mit einem scharfen Küchenmesser gut schneiden kann. Ich schneide Streifen von 2 cm. In einer Pfanne lasse ich Öl heiß werden und lege die Lachsstreifen hinein. Die Hitze auf ungefähr 2/3 Drosseln, sonst trocknet der Fisch zu sehr aus. Mit etwas Salz, Thymian und Rosmarin bestreuen. (Meine Kinder mögen Kräuter, Eure evtl. nicht. Das wisst Ihr selbst am besten) Nach zwei bis drei Minuten wenden und auch von der anderen Seite mit etwas Salz und Kräutern bestreuen. Wer mag, gibt noch einige Scheiben frischen Knoblauch in die Pfanne. Nach weiteren zwei bis drei Minuten sind Eure Fischstäbchen fertig. Ich lege sie auf ein Bett von Nudeln und Rahmspinat.

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Dieses Gericht ist bei uns heiß geliebt. Selbst der Nachwuchs kocht schon fleißig mit. Zwar bin ich der Meinung, dass Kindergartenkinder noch nichts an einer heißen Pfanne mit spritzendem Öl zu suchen haben. Trotzdem kann man kleine Aufgaben verteilen, wie z. B. „Rühr schon mal den Spinat um, damit er nicht anbrennt.“ Der Topf mit dem TK Spinat ist ja am Anfang noch nicht so heiß.

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