Ich seh Grün! Zeit für die Kräuter-Ernte.

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Fast ist es schon zu spät dafür. Egal, wo man sich in Sachen Kräuter-Ernte beliest. Überall heißt es, dass die Kräuter bei trockener Witterung geerntet werden sollen. Die beste Erntezeit ist am späten Vormittag, wenn die Feuchtigkeit der Nacht verflogen ist und die Mittagshitze noch nicht zu stark ist. Und selbstverständlich sollen Kräuter vor der Blüte geerntet werden.

Soweit die Theorie. Wer berufstätig ist, hat sowieso nur selten die Chance am späten Vormittag in den Garten zu gehen. Aber trockene Witterung noch vor der Kräuterblüte? Das war in diesem Jahr nicht drin. So hatte ich die Wahl zwischen feuchten Kräutern, die mir beim Trocknen wegschimmeln und blühenden Kräutern, die möglicherweise Bitterstoffe eingelagert haben. Ich habe beides versucht. Die verschimmelten Kräuter sind schon in der Biotonne gelandet.

Nun also der zweite Versuch. Die Blütenstände sowie beschädigte Blätter habe ich sorgfältig entfernt. Und schon ging es Thymian, Salbei & Co. an den Kragen. Und natürlich bin ich damit in die Mittagshitze gekommen, selbst bis zu zur Abenddämmerung hat mein Werk gedauert. Die Lehrbuchangaben kann man beherzigen, wenn man ein paar Kräutertöpfchen auf  dem Balkon hat. Aber ich produziere meine kompletten Küchen- und Teekräuter komplett selbst. Bis die alle in den Vorratsgläsern untergebracht sind, vergehen Wochen.

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