Gärtners Glück

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Was mussten wir in diesem Jahr unseren Garten gegen Trockenheit, Hagel und Ungeziefer verteidigen! Doch nun darf endlich geerntet werden. Mein Gemüsegarten – ich nenne ihn liebevoll Showgarten – ist nicht so groß, dass wir uns davon komplett ernähren könnten. Er soll uns und dem Nachwuchs deutlich machen, dass unser Essen nicht im Supermarkt, sondern in der Erde wächst.

Wenn man nun 12 Kartoffeln, 1 Zwiebel und 2 große Männerhände voll Bohnen geerntet hat, dazu noch vom Nachbarn drei frisch gelegte Hühnereier geschenkt bekommt, muss die Köchin kreativ werden, um daraus ein Mittagessen zu zaubern. Immerhin: 2 Erwachsene und ein Kind sind satt geworden!

Ich habe die Kartoffeln gekocht, gepellt, in grobe Stücke geschnitten und in Butter geschwenkt. Abgeschmeckt habe ich sie mit Salz, 1 frisch gepressten Knoblauchzehe und einigen klein gehackten Salbeiblättern (natürlich auch aus dem Garten). Knoblauch und Salbei geben ihren Geschmack am besten an die Kartoffeln ab, wenn das ganze noch mal für 10 Minuten bei schwacher Hitze in der Pfanne gart.

Die Bohnen habe ich geputzt, in Stücke geschnitten und in Salzwasser 15-20 Minuten gar gekocht. Anschließend habe ich 100 g Speck ausgelassen, die gekochten Bohnen mit klein gehackter Zwiebel im Speck angebraten.

Alles zusammen auf einem Teller serviert und mit Spiegelei überdeckt, hatten wir an diesem Wochenende ein ungewöhnlich rustikales Festmahl.

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