Schmorgurken wie aus dem Spreewald

Schmorgurken… ein süß-saures Sommergericht und perfekt, um überschüssige Gurken und Dill aus dem Garten zu verarbeiten

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Als ich Euch im letzten Beitrag dazu geraten habe, den Dillessig in Gurkengerichten zu verwenden, habe ich viele Anfragen bekommen, wie denn so ein Gurkengericht aussieht. Voila! Nicht nur Aussehen, sondern auch das Rezept liefere ich heute nach.

 

Ich kenne Schmorgurken aus meiner Kindheit im Randspreewald. Dort waren sie lange als Arme-Leute-Gericht verschrien. Aber mit den heutigen Möglichkeiten der Verfeinerung, brauchen sich Schmorgurken nicht zu verstecken. Es ist ein leckeres Sommergericht, was man lauwarm essen kann – entweder zu Brot oder Pellkartoffeln, ja sogar mit gegrillten Würstchen oder Fisch. Vor allem sind Schmorgurken eine großartige Gelegenheit, um überschüssige Gurken und Dill aus dem Garten zu verarbeiten.

IMG_2318Nun aber zum Rezept: 1 kg Gurken schälen, längs vierteln, entkernen und in 1 cm dicke Stücke schneiden. In einem Sieb werden die Gurken mit 1 EL Salz bestreut und für 30 Minuten zum Entwässern beiseite gestellt. In der Zwischenzeit werden in einem Schmortopf 1 EL Butter mit 50 g Zucker angeschwitzt, bis sie goldbraun sind. 2 Zwiebeln pellen, würfeln und mit 1 EL Senf in der Butter glasig dünsten. Mit 10 ml Essig (bestenfalls Dillessig) ablöschen. Gurken und 125 ml Gemüsebrühe oder Weißwein hinzugeben. Nun lässt man alles bei kleiner Hitze im geschlossenen Topf für 30 Minuten schmoren. Zum Schluss werden die Schmorgurken mit 100 g Creme fraiche und 2 EL gehacktem Dill verfeinert.

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